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Sommerblumen richtig pflanzen und pflegen

Blütentraum und Farbenrausch, so lassen sich sommerliche Blumenbeete beschreiben. Als Sommerblumen bezeichnet man überwiegend blühfreudige ein- und zweijährige Beetpflanzen, teils auch mehrjährige Sommerstauden. Sie blühen unermüdlich und das über viele Wochen. Wie der Name es bereits andeutet, liegt die Hauptblüte im Sommer. Sie reicht bei einigen Pflanzen sogar bis in den Herbst, zuweilen sogar bis zum ersten Frost. Als wahre Insektenmagneten entpuppen sich die Blüten, zu denen sich Bienen, Hummeln und Schmetterlingen hingezogen fühlen. Sommerblumenbeete sind ein Fleckchen heile Natur und ein ökologischer Schatz für jeden Garten.

 

Inhaltsverzeichnis

 

Wie pflanzt man Sommerblumen am besten?

Die Kultur von Sommerblumen ist alles andere als schwierig. Ein- und zweijährige Pflanzen werden einfacherweise an Ort und Stelle im Beet ausgesät. Man überlässt die Pflanzen ihrem Selbstlauf und erstaunlicherweise entwickeln sie sich binnen Wochen und weniger Monate zu ansehnlichen Exemplaren. Voraussetzung sind sonnige Lagen mit mittlerer, gut wasserdurchlässiger Erde. Vor der Aussaat wird der Boden bearbeitet, von Wildkräutern befreit und die Aussaatfläche eingeebnet. Wer es wild und naturbelassen mag, sät breitwürfig die Samen aus. Andernfalls werden die Samen gezielt platziert. Für die erste Zeit ist ein Vogelschutznetz ratsam, den sowohl größere Samen als auch junge Sämlinge werden zu gern von neugierigen Vögeln herausgepickt. Mit dem Keimen werden zu dicht stehende Pflanzen ausgedünnt. Man kann sie herauspikieren und an eine andere Stelle umpflanzen.

Wer den Blütenrausch bereits im Frühsommer erleben möchte, dem sei die Vorkultur unter Glas anzuraten. Die Samen werden ab März in Aussaatgefäßen ausgesät. Sobald sie groß genug sind, werden sie vereinzelt, in kleine Töpfe gepflanzt und bis zum Auspflanzen nach Mitte Mai zu Jungpflanzen herangezogen. Durch die Vorkultur der Sommerblumen setzt die Blütezeit bereits 4 Wochen früher ein.

 

Wie pflegt man Sommerblumen richtig?

Bis zur Blütezeit ist auf eine gleichmäßige Bodenfeuchtigkeit zu achten. Sämlinge und Jungpflanzen dürfen nicht mit Trockenheit konfrontiert werden. Später in vollem Wuchs kümmern sich die Sommerblumen weitestgehend selbst. Zusätzliche Nährstoffe sind im Großen und Ganzen nicht notwendig. Die meisten ein- und zweijährigen Sommerblüher sind eher bescheidene Naturen, die durch Düngungen ihre Blühfreude verlieren. Regelmäßiges Ausputzen verblühter Pflanzenteile sorgen für neuen Blütennachschub. Ab dem Spätsommer lässt man das Abgeblühte stehen, damit die Samen ausreifen können und die Nachzucht gesichert wird. Bei Reife werden die Samen geerntet oder man lässt sie ganz nach Belieben ausfallen. Geerntete Samen werden in beschrifte Samentütchen gesammelt. Bis zum Folgejahr werden sie an kühler, trockener und lichtgeschützter Stelle aufbewahrt.

Sommerblumen macht das Gärtnern überaus einfach. Man überlässt der Natur ihren Lauf und wird ohne große Mühe mit Blütenreichtum belohnt.

 

                           

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