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Winterharte Raritäten-Kollektion

Freiland-Hortensie 'SAXON® Schloss Wackerbarth

Lange Zeit war die Hortensie mit ihren großen Blüten aus der Mode. Heutzutage gehört sie wieder zu den gefragtesten Garten- und Balkonpflanzen, denn es gibt neue Züchtungen in aufregenden Farben und Formen.

Bei richtiger Hortensien Pflege und richtigem Standort werden die prächtigen Sträucher Jahrzehnte alt.

 

Pflege & Standort

Obwohl die Pflanze anspruchsvoll aussieht, ist die Hortensien Pflege recht simpel. Wenn Sie Ihren Hortensien einen humusreichen, gleichmäßig feuchten Boden an einem geschützten Platz je nach Sorte in der Sonne oder im Halbschatten geben, blühen sie jeden Sommer ohne weitere Hortensien Pflege. Damit die blauen Sorten ihre Blütenfarbe behalten, sollte die Erde einen pH-Wert von 3,5 bis 4,5 haben.

Hortensien Pflanzen werden direkt nach der Blüte zurück geschnitten. Die Schere wird dabei knapp unterhalb des Blütenansatzes angesetzt. Hortensien sind winterhart. Lediglich im ersten Pflanzjahr empfiehlt es sich, sie mit etwas Reisig abzudecken.

 

Bewässerung

Die leuchtende Blütenpracht bleibt erhalten, wenn Sie Hortensien reichlich mit Wasser versorgen.

Der Ballen darf keinesfalls austrocknen.

 

Rückschnitt

Größere Schnittmaßnahmen sind bei den meisten Hortensien nicht notwendig. Bei Bauernhortensien (Gartenhortensie), Tellerhortensien und Kletterhortensien genügt es meist im Frühjahr abgestorbene und erfrorene Triebe zu entfernen. Ein übermäßiger Schnitt bei diesen Arten kann sich negativ auf die Blüte im folgenden Sommer auswirken. Bei Kletterhortensien ist gegebenenfalls darauf zu achten, dass sich die Triebe nicht zu weit vom stützenden Mauerwerk entfernen. Die Rispenhortensien vertragen einen starken Rückschnitt im Winter und belohnen dies mit einem buschigeren Wuchs und einer schönen Blütenpracht. Ebenfalls zurückschneiden sollte man die Waldhortensien (Annabelle-Sorten). Vereinfacht gilt für das Hortensien schneiden: Spätblühenden Arten können im Winter zurückgeschnitten werden, frühblühende sollten nicht zurückgeschnitten werden.

 

Düngung

Ab Juni wird wöchentlich mit einem Volldünger für Blütenpflanzen gedüngt.

 

Erde

Hortensien gedeihen in lockerer Qualitätserde am besten. Soll die blaue Blütenfarbe erhalten bleiben, muss der Boden einen pH-Wert von 3,5 bis 4,5 haben. Für Topfpflanzen gibt es spezielle Präparate, die das Hortensienblau erhalten.

Winterharter Eukalyptus 'Azura®'

Eukalyptus ist vor allem für seine ätherischen Öle bekannt, so vertreiben die nach Menthol riechenden Arten viele Schädlinge in Haus & Garten. Der Eukalyptus ist ein immergrüner und schnell wachsender Baum oder Strauch, der zur Familie der Myrtengewächse gehört. Der ursprünglich aus Australien und Südostasien stammende Eukalyptus ist sehr artenreich. Die unterschiedlichen Arten werden zur Holzproduktion und zur Gewinnung ätherischer Öle angebaut, einige sind aber auch als Kübelpflanze und Ziergehölz im Garten sehr beliebt. Manche Arten wie z.B. Eucalyptus gunnii sind sogar bedingt frostresistent.

 

Pflege & Standort

Da der Eukalyptus aus tropischen und subtropischen Gebieten stammt, bevorzugt er Wärme und viel Licht. An einem hellen und sonnigen Standort kann er sich optimal entwickeln, er wächst schnell und die Blätter behalten ihre schöne Färbung. Im Winter toleriert der Eukalyptus für kurze Zeit auch geringe Minusgrade, Eucalyptus gunni „Azura“ als frosthärteste Art sogar etwa -20° C; aber nur, wenn er im Garten ausgepflanzt ist und nicht als Kübelpflanze, da hier die Gefahr besteht, dass der  Wurzelballen durchfriert. Die Pflanzen sollten an einem hellen und kühlen Standort (bei ca. 5° C) überwintern.

 

Bewässerung

Der Eukalyptus sollte gleichmäßig gegossen werden, so dass der Wurzelballen gut durchfeuchtet wird. Vor dem nächsten Gießen sollte das Substrat an der Oberfläche antrocknen, damit es nicht zu nass wird, denn die Pflanze mag keine Staunässe. Im Winter wird das Gießen stark eingeschränkt, die Erde sollte aber nicht vollständig austrocknen.

 

Düngung

Vom Frühjahr bis zum Herbst düngt man alle zwei Wochen mit einem Universaldünger, der nach Herstellervorschrift angesetzt wird.

 

 

Winterharte Garten-Kamelie 'Tricolor'

Die Japanische Kamelie (Camellia japonica) wurde 1735 vom schwedischen Pflanzenforscher Carl von Linné entdeckt und nach Georg Joseph Kamel benannt, einem mährisch-österreichischen Jesuitenpater und Naturkundler, der erstmals die Pflanzenwelt der Philippinen beschrieb.

 

Pflege & Standort

Von Frühjahr bis Winter stehen Kamelien an einem windgeschützten, halbschattigen Platz auf der Terrasse optimal. Im Sommer können sie bei guter Wasserversorgung auch etwas mehr Sonne vertragen. Der Wurzelballen Ihrer Kamelien sollte immer feucht, aber nicht staunass sein. Bei niedriger Luftfeuchtigkeit, z. B. im beheizten Winterquartier, aber auch im Sommer auf der Terrasse, sollten Sie auch die Blätter gelegentlich mit Regenwasser besprühen. Halten Sie die Pflanzen ab Oktober trockener: Entfernen Sie den Untersetzer und gießen Sie nur, wenn die Oberfläche des Wurzelballens trocken ist.

Als Dünger für Kamelien eignen sich handelsübliche mineralische Langzeit-Dünger für Rhododendren oder organische Rhododendron-Dünger mit Guano. Sobald der neue Austrieb sichtbar wird, sollten Sie den Dünger auf den Topfballen streuen. Da Kamelien zwar einen hohen Stickstoffbedarf haben, aber gleichzeitig auch sehr salzempfindlich sind, halbieren Sie am besten die auf der Packung angegebene Dünge-Empfehlung. Der Langzeit-Dünger löst sich mit der Zeit auf und versorgt die Kamelie über mehrere Monate mit allen benötigten Nährstoffen.

 

Rückschnitt

Kamelien sind wie fast alle immergrünen Gehölze schnittverträglich und können bei Bedarf auch stärker gestutzt werden. Ein Rückschnitt ist aber in der Regel nur bei jüngeren Pflanzen erforderlich, damit sie sich gut verzweigen und zu schönen, buschigen Pflanzen heranwachsen. Der beste Zeitpunkt für den Rückschnitt ist das Frühjahr vor Beginn des neuen Austriebs.

 

Überwinterung

Kamelien wachsen in wintermilden Regionen auch im Freiland. Gut eingewachsene Topfpflanzen vertragen ohne Winterschutz bis etwa -5°C Frost, Freilandpflanzen mit Vliesabdeckung etwa -15°C. Kamelien mögen einen geschützten Standort und sollen im Winter mit einer dicken Mulchschicht versehen und mit einem Vlies schattiert werden, da sonst die Wintersonne die Blätter eintrocknen lässt.

Kamelien können auch als Kübelpflanzen kultiviert werden. Im Winter sollten sie dann in einem kühlen Raum oder Wintergarten bei Temperaturen bis maximal 15°C stehen. Grundsätzlich sollten Sie Ihre Kamelie im Winter aber so lange wie möglich draußen lassen. Erst ab -5 Grad lässt sich der Umzug ins Winterquartier nicht länger hinauszögern. Übrigens: Kamelien brauchen die kühlen Temperaturen, denn der Kältereiz sorgt dafür, dass sich die Blütenknospen öffnen.