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Bienenfreundliches Naschkörbchen – Süßkartoffel, Tomate, Lavendel

Süßkartoffeln

Sie mögen einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Direkte Sonne bedeutet hohe Verdunstungsraten und eventuell Sonnenbrand auf den Blättern. Hier besser auf einen schattigeren und kühleren Standort ausweichen. Auf eine gleichmäßige Bodenfeuchte achten. Beim Süßkartoffel-Anbau ist der Bedarf an Wasser aufgrund der großen, weichen Blätter sehr hoch. Die Knollen im Boden dürfen aber nicht unter Staunässe leiden. Von März bis September alle 3 Wochen mit Hornspänen o.ä. düngen. Im September/Oktober vor dem Frost die ganze Pflanze roden und die Kartoffeln ernten.
Die Knollen in einem kühlen, trockenen Raum, möglichst bei Zimmertemperatur lagern. Durch den hohen Wassergehalt sind Süßkartoffel-Knollen nur bedingt lagerfähig. Sie können einige Knollen bis zum Frühjahr lagern und am Ende der Winterruhe (ab April) wieder einpflanzen und neue Süßkartoffeln kultivieren. Verwendung: Eine Süßkartoffel ist mindestens genauso vielfältig in ihrer Verwendung wie eine normale Kartoffel. Sie kann gedämpft, gekocht, püriert, gebacken, gebraten und gegrillt werden. Sie schmeckt in Suppen genauso gut wie in Desserts oder zum Sonntagsbraten. Und sogar Pommes können aus ihr zubereitet werden. Tipp: Süßkartoffeln sind nährstoffreicher, wenn sie mit ihrer Schale gekocht werden.

 

Tomaten

Tomaten pflanzen Sie möglichst an sonnigen Standorten im Garten und an Hauswänden. Hier stehen sie warm und geschützt vor Wind und Regen. Tomaten lieben einen tiefgründigen und warmen Boden, wenn möglich mit reichlich verrottetem Kompost. Bei der Tomaten Pflege ist es wichtig, entstehende Seitentriebe, die zwischen Haupttrieb und Ästen entstehen, regelmäßig auszugeizen. Gießen Sie Ihre Tomaten regelmäßig aber nicht zu viel (wichtig bei der Tomaten Pflege). Am besten vertragen Tomatenpflanzen feuchte Erde ohne Staunässe. Achten Sie darauf, dass die Blätter beim Gießen möglichst wenig mit Wasser benetzt werden. Tomaten düngen ist wirklich wichtig, wenn man eine gute Ernte haben möchte. Die Pflanzen brauchen viel Energie, um die dicken, roten Früchte hervorbringen zu können. Bei der Kultur in Töpfen mischen Sie der Erde am besten einen Langzeitdünger bei.

 

Lavendel

Lavendel ist ein Sonnenanbeter und liebt vollsonnige, warme Lagen. Die Topfkultur von Lavendel erfordert regelmäßiges Gießen. Es ist darauf zu achten, dass der Wasserabzug gewährleistet ist und keinerlei Staunässe im Wurzelbereich auftritt. Lavendel reagiert auf nasse Füße sehr allergisch. Lavendel wird für seine duftenden Blüten geschätzt, die als üppiges Blütenmeer erscheinen. Sie locken Bienen, Hummeln und Schmetterlinge in Scharen an. Was die einen anzieht, vertreibt auf der anderen Seite Schädlinge, beispielsweise Blattläuse. Daher wird Lavendel als natürliche Schädlingsprävention empfohlen. Lavendel ist auch essbar. Vom frischen Lavendel werden neben den Blüten auch die Triebe und die jungen Blätter benutzt. Den mildesten und süßesten Geschmack haben jedoch die Blüten. Sehr hübsch sind die Lavendelblüten auch als essbare Dekoration. Frischen Lavendel können Sie für wenige Tage im Kühlschrank aufbewahren. Im getrockneten Zustand ist der Lavendel circa sechs Monate haltbar. Haben Sie sehr viel Lavendel, können Sie daraus beispielsweise Lavendelöl und -essig, Lavendeltee, Lavendelsalz und -zucker herstellen.

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